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Test Zahnbürsten



Schon jeder zweite Haushalt verwendet eine elektrische Zahnbürste. Waren sie noch vor wenigen Jahren auch bei Zahnärzten äußerst umstritten, so haben sie mittlerweile ihren festen Platz im Badezimmer gefunden. Da elektrische Zahnbürsten einfach zu bedienen sind, verdrängen sie schön langsam die altgediente Zahnbürste. Wenn man ehrlich ist, ist es ja auch einfacher, sich mit einer elektrischen Zahnbürste die Zähne zu putzen, wenn man sich einmal an die Funktionsweise gewöhnt hat.

Grundsätzlich kann man bei der Technik zwei Arten unterscheiden: Es gibt rotierende, und es gibt vibrierende elektrische Zahnbürsten. Man findet auch die Bezeichnung "Ultraschallzahnbürste", die aber nicht zutreffend ist, da nicht mit Ultraschall, sondern mit Schwingungen, also Vibrationen, gearbeitet wird. Bei der Putzleistung gibt es bei diesen beiden Varianten keine Unterschiede, die Wahl des Modells obliegt also rein der persönlichen Vorliebe. Für die konkrete Auswahl gibt es aber auch Studien, auf die man zurückgreifen kann. So werden für putzeifrige Menschen Rundkopfbürsten empfohlen, die exakt geführt werden müssen. Schallaktive Bürsten wiederum haben einen länglichen Bürstenkopf, der eine größere Fläche reinigen kann. Dadurch muss nicht so exakt geputzt werden wie bei einem Modell mit Rundkopfbürste. Daraus sieht man aber auch, dass es nicht damit getan ist, die elektrische Zahnbürste einfach mal die Zähne entlang schnurren zu lassen. Die richtige Putztechnik muss erlernt werden, so, wie bei der echten Zahnbürste auch. Sollte man damit Probleme haben, so hilft der Zahnarzt gerne weiter.

Die Stiftung Warentest hat sich in der Ausgabe 05/2011 mit elektrischen Zahnbürsten beschäftigt und diese ausführlich getestet. Dabei wurden die Beläge von Modellzähnen entfernt, das Ergebnis wurde dann mit dem Computer ausgewertet. Es wurde festgestellt, dass die Hälfte der getesteten Modelle ergonomisch in der Hand lagen und einfach zu bedienen waren. Einige Geräte haben eine Stoppuhr eingebaut, um zur richtigen Putzdauer zu motivieren. Auch mit einer elektrischen Zahnbürste sollte man zumindest zwei Minuten für das Zähneputzen aufwenden! Die getesteten Zahnbürsten waren vorwiegend mit Akkus betrieben, die eine lange Lebensdauer hatten.

Das Testergebnis im Detail:

1.) Oral B Triumph 5000 (etwa 120 Euro)
2.) Braun Oral B Professional Care 500 (etwa 30 Euro)
3.) Philips Sonicare Cleancare (etwa 45 Euro)

Nur mit "befriedigend" bewertet wurden:

Panasonic Dentacare (130 Euro)
Waterpik Sensonic Professilnal Tooth-Brush (150 Euro)

Wie man sieht, erhält man schon ab 30 Euro eine elektrische Zahnbürste, die alle Anforderungen erfüllt. Der Testsieger zeichnet sich durch ein separates Display aus, auf dem die Zeit und der Druck, mit dem geputzt wird, angezeigt werden, um den Putzvorgang optimieren zu können.

Test Zahncremes



Informationen über die besten Zahncremes bietet der aktuelle Testbericht Zahnpasta der Stiftung Warentest aus dem Heft 4/2011.

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