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 Schaumbäder im Test - Keine Schaumschläger


In der nasskalten Winterzeit sehnen sich viele Deutsche nach einem harten Arbeitstag nach einem wohlig warmen Bad. In der warmen Wanne sitzend lässt es sich ideal entspannen und abschalten. Zu einem perfekten Bad gehört der richtige Badezusatz, große Beliebtheit erfahren Schaumbäder. Die Hersteller versprechen ein traumhaft schönes Badeerlebnis. Passend zur Jahreszeit hat die Stiftung Warentest Schaumbäder aus der Parfümerie und vom Discounter auf ihre Wirksamkeit getestet.


Das große Baden


Zwölf unterschiedliche Produkte haben die Warentester für ihren umfangreichen Vergleichstest ausgewählt. Mit dabei das Schaumbad mit dem anmutenden Namen L'Occitane en Provence Bain Moussant Ultra Riche Lait de Karité, das mit einem Preis von 41 Euro pro Liter zu Buche schlägt. Deutlich günstiger sind Produkte vom Discounter, wie Cien wellness Schaumbad mit Orangenduft von Lidl. Der Literpreis hier: günstige 1,85 Euro. Geprüft wurden die Badezusätze von zehn Probandinnen, die die Produkte auf ihre Hautverträglichkeit und auf die Konsistenz des Schaumes prüften. Ein Labortest gab zudem Auskünfte über die Qualität der Schaumbäder.


Träume sind Schäume


Der Preis eines Zusatzes sagt rein gar nichts über das wohltuende Gefühl aus, das die Probandinnen im Test erlebten. Sie waren durchweg mit allen zehn Schaumbädern zufrieden und genossen ein angenehmes Bad. Für einen aussagekräftigen Vergleich betrug die Wassertemperatur bei allen Tests zwischen 36 und 38 Grad Celsius. Das ist zugleich die Temperatur, die von Experten empfohlen wird. Zu heiße Bäder können den menschlichen Körper überstrapazieren.


Auseinander gingen die Meinungen der Testerinnen, wenn es um den Geruch der Bäder ging. Hier spielt das eigene Empfinden eine große Rolle. Bei dem Isana Cremebad Milch & Honig von Rossmann kritisierten einige Probandinnen den Duft als zu süßlich, während andere wiederum von einem sehr angenehmen Duft sprachen. Es empfiehlt sich daher, vor dem Kauf an den Schaumbädern zu schnuppern und einen ersten Eindruck vom Geruch zu gewinnen. Nur so ist man vor unangenehmen Erfahrungen geschützt.


Die "günstigen" Schaumbäder


Fünf Produkte aus dem Einzelhandel befanden sich im Vergleich. Neben dem bereits genannten Produkt vom Discounter Lidl auch ein Badezusatz von Nivea. Bei allen fünf Produkten waren die Testerinnen mit der Konsistenz und der Haltbarkeit des Schaumes zufrieden. Der jeweilige Duft der Schaumbäder wurde sehr individuell bewertet.

Kritisiert wurde in einigen Fällen die Handhabung der Produkte. Das Cremebad von Nivea ließ sich ebenso wie die Bäder von Rossmann oder Lidl mitunter schwer öffnen und dosieren. Überzeugen konnten in diesem Punkt das preiswerte Pflegebad Reis & Lotus von Aldi Süd und das Pflege-Schaumbad der Marke Litamin.


Schaumbäder für gehobene Ansprüche


Die Badezusätze aus dem Fachhandel glänzen durch eine formschöne Verpackung und eignen sich daher auch als mögliches Geschenk. In ihrer Wirksamkeit und dem Wohlfühlfaktor schnitten sie allerdings nicht besser ab als die preiswerten Produkte.


Sehr zufrieden waren die Probandinnen mit dem Aroma-Pflegeschaumbad von Kneipp. Es trägt den vielversprechenden Namen "Glückliche Auszeit" und färbt das Badewasser in ein sinnliches Rot. Es eignet sich für Allergiker, da nur dieser der Hersteller auf künstliche Zusätze verzichtet. Der Literpreis von unter zehn Euro ist günstig.

Positiv bewerteten die Testerinnen auch die Bath- und Showercream von Perlier, die exklusiv bei der Parfümerie Douglas vertrieben wird.


Im Winter beliebt: Erkältungsbäder


Außer Konkurrenz prüften die Warentester drei Erkältungsbäder, die in das warme Badewasser gegeben werden. Sowohl die Erkältungsbäder von Pinimenthol als auch das Präparat von Kneipp basieren auf den Wirkstoff Eukalyptus, sie enthalten mitunter noch weitere Zusatzstoffe. Sie unterstützen das Atmen und eignen sich vor allem bei Husten und Schnupfen. Auch wenn sie den Verlauf einer Erkältung nicht beeinflussen, so bewirken sie doch ein sehr angenehmes und wohltuendes Gefühl bei den Testerinnen. Länger als 20 Minuten sollte man sich aber nicht in einem Erkältungsbad aufhalten.